Don Camillo

Nach dem tragischen Tod von Emil, unserem Kamelhengst, war Camilla sehr gestresst. Kamele sind Herdentiere und sollten nicht allein gehalten werden. Also haben wir uns auf die Suche gemacht - zuerst nach Geld, um einen neuen Hengst kaufen zu können. Durch eine tolle freigiebige Spende wurde das möglich. Herzlichen Dank dafür!

Danach sind Alice, Tobias und Loponu in den Norden, nach Arusha, gefahren, um einen neuen Hengst zu suchen. Nach einigen Tagen Suche haben wir einen super schönen, sehr hellen Hengst gefunden. Der Besitzer, ein Somali, hat ihn nur sehr zögerlich hergegeben. Wir mussten ihm zuerst kulturadäquat beweisen (langes Teetrinken und Reden, Besuchen der Herde, weiteres Reden etc... ;-) ), dass wir gut auf den Hengst aufpassen würden.

Danach haben wir weitergesucht - einen Lastwagen, die Transportgenehmigungen etc., und schlussendlich konnten wir unseren Hengst, den wir "Don Camillo" nennen, auf unsere Farm bringen.

Dort angekommen stellte sich die Frage: wie bringen wir unseren verängstigten und müden Hengst von der Ladefläche in den Stall? Tobias hatte die rettende Idee: Er brachte einfach Camilla zum Lastwagen. Als Don Camillo das andere Kamel sah, kam er bereitwillig die Ladefläche herunter, beschnupperte sie und ließ sich beschnuppern, und folgte ihr dann ganz brav in den Stall.

Wir sind sehr froh über unseren neuen Hengst. Und Camilla sicher noch viel mehr!

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